Gesundheitspsychologie

"Es sind nicht die äußeren Umstände, die das Leben verändern, sondern die inneren Veränderungen, die sich im Leben äußern."
Wilma Thomalla (Deutsche Publizistin)


Die Gesundheitspsychologie ist ein Teilgebiet der Psychologie (wird oft als Teilbereich der Klinischen Psychologie klassifiziert) und beschäftigt sich thematisch mit der Erhaltung der Gesundheit, mit der Erforschung und Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen und der Prävention, z. B. im Burn Out Bereich.

Allgemein geht es um die Erforschung von personenbezogenen, sozialen und strukturellen Einflussfaktoren auf die körperliche und psychische Gesundheit.

Die Gesundheitspsychologie versteht sich als Vermittlungsdisziplin zwischen der Pädagogischen Psychologie, der Klinischen Psychologie und der Verhaltensmedizin.


Themen der Gesundheitspsychologie:

Wer lachen kann, kann sich selber heilen
  • Förderung und Erhaltung von Gesundheit
  • Prävention
  • Psychologische Aspekte von Gesundheitsverhalten, z. B. hinsichtlich Ernährung, Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum, Sport und Freizeit
  • Erarbeitung von Maßnahmen und Projekten zur Gesundheitsförderung
  • Stressbewältigung
  • Psychische Bewältigung von Verletzungen und Erkrankungen
  • Schmerztherapie
  • Psychoneuroimmunologie
  • Verhaltensmedizin....

 

Welchen sich die GesundheitspsychologInnen mit wissenschaftlich fundierten Methoden, Modellen und Theorien widmet.
(Quelle: Wikipedia)

Folgend eine Auflistung möglicher Methoden der Gesundheitspsychologie:

Spüren Sie ihre Kraft durch Entspannung
  • Diverse Analysen des Gesundheitsverhaltens (für Einzelne so wie auch für Institutionen)
  • Psychoedukation - Aufklärungsarbeit
  • Stressmanagement
  • Entspannungstechniken
  • Biofeedback
  • Entdecken und Stärken von Ressourcen
  • Zielanalyse
  • Umfeldanalyse....

 

 

Nachdem Mag. Karoline Turner auch die Ausbildung zur Klinischen Psychologin absolviert hat und sie bei klinischen Fragestellungen Methoden aus diesem Bereich anwendet, soll hier auch kurz auf diesen Bereich eingegangen werden.

KLINISCHE PSYCHOLOGIE

Klinisch-psychologische Behandlung orientiert sich stets an aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft und beinhaltet empirisch/wissenschaftlich überprüfte Verfahren und Methoden. Aufgrund der fundierten wissenschaftlichen Ausbildung in Psychologie können Klinische PsychologInnen Komorbiditäten (Zusammenhänge zu anderen psychischen und psychosomatischen Erkrankungen) feststellen, und bei Bedarf auch eine erforderliche ärztliche Behandlung hinzuziehen. Klinisch-psychologische Behandlung findet daher in enger Zusammenarbeit mit ÄrztInnen sowie anderen Berufen im Gesundheitswesen (z.B. PsychotherapeutInnen oder ErgotherapeutInnen) statt.

Klinisch-psychologische Behandlung geht ressourcenorientiert vor und findet vor allem im Hier und Jetzt statt. Ziel ist es, dem/r KlientIn Ressourcen (=Quelle von Kraft und Wohlbefinden) zur Verfügung zu stellen, um bestmöglich mit einer problematischen Situation umgehen zu können.

Gemeinsam mit dem/r KlientIn wird ein individueller Behandlungsplan sowie ein definiertes Ziel festgelegt.

Klinisch-psychologische Beratung kann zu jedem Alltagsproblem stattfinden, das Menschen bewegt: Partnerschaft, Sexualität, Jobsuche, Familie und vieles mehr. Themen:

  • Angststörung
  • Depression
  • Essstörung
  • Sozialphobie
  • Höhenangst
  • Chronische Schmerzpatienten
  • Burn Out
  • Behandlung von Suchterkrankungen und Rückfallprävention.....